1 Million für Inklusionsprojekt "Labor Inklusion"

Heute Nachmittag, den 1. Februar 2018, fand die Auftaktveranstaltung zum 50-Jahr-Jubiläum der Stiftung DENK AN MICH statt, wobei die neue strategische Ausrichtung im Zentrum stand. Der Stiftungsrat stellt neu 1.5 Millionen Schweizer Franken zugunsten von innovativen Inklusionsprojekten in Aussicht.

1 Million Franken geht dabei an das Pionierprojekt "Labor Inklusion" von Blindspot. Am Medienanlass stellte Jonas Staub, Geschäftsleiter von Blindspot, das innovative Projekt vor. Dieses startete bereits im Oktober 2016 als Restaurant-Bar Provisorium46, wo junge Menschen mit und ohne Behinderung Seite an Seite arbeiten. Neben den Fachkompetenzen liegt ein Fokus auf den Sozial- und Selbstkompetenzen, dem Sozialraum sowie auf der Sensibilisierung der Öffentlichkeit.

Unter den Namen "Labor Inklusion" und mit der nahmhaften Unterstützung der Stiftung DENK AN MICH wird das Projekt nun weiterentwickelt. In den nächsten zwei Jahren wird die sanierungsbedürftige Liegenschaft komplett barrierefrei gebaut. Neben dem Arbeitsintegrationsprojekt werden diverse inklusive Elemente, wie Wohntrainings-Einheiten - Inklusions-WGs - umgesetzt. Die Innovation des Projektes liegt insbesondere in der Sozialraumorientierung, der Kopierbarkeit und der zielorientierten, ganzheitlichen Arbeitsweise. Der Stiftungsrat der Stiftung DENK AN MICH ist überzeugt, dass mit dem "Labor Inklusion" ein attraktives Zentrum entsteht, wo Inklusion als Mehrwert erlebt werden kann und dieses einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Selbstbestimmung und des Selbstwertgefühls von Menschen mit Behinderung leistet.

Zum Erklärungsvideo des Inklusionsprojektes "Labor Inklusion"

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Foto: Thomas Hiller